Meine aktuelle Wahl als Betriebssystem für Pentesting- und Bug-Bounty-Vorhaben fällt auf Kali Linux auf einer virtuellen Maschine (VM) mit VirtualBox. Wie bereits im vorherigen Beitrag erwähnt, existieren einige andere Linux Distribution speziell zum Thema Hacking, welche zu gegebener Zeit auch hier vorgestellt werden.

Installation VirtualBox

Um eure VM mit Kali Linux zu installieren, wird zuerst VirtualBox benötigt: https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads. Ladet euch die passende Installationsdatei für euren Host herunter und installiert VirtualBox mit der Standardkonfiguration.

Startet anschließend VirtualBox und legt mit dem ‚Neu‘-Button eine neue VM mit folgenden Einstellungen:

Neuanlage einer VM in VirtualBox

Ich würde mindestens 2 GB RAM empfehlen, aber das hängt davon ab wie viel euer Hostsystem entbehren kann. Später werde ich noch zeigen, wie man Active-Directory-Lab aufbaut. Dafür braucht man dann noch mehr VMs, sodass jede hier mindestens 2 GB RAM benötigt.

Konfiguration VM für Kali Linux

Anschließend wird noch die virtuelle Festplatte konfiguriert. Hier sollten mindestens 60 GB, VDI und dynamisch alloziert gewählt werden. Dies bedeutet das die 60 GB nicht von Anfang an von eurer physischen Festplatte genutzt werden, sondern immer nur so viel, wie die VM wirklich braucht.

Dann wird die VM angelegt und ihr müsst noch einige Einstellungen vornehmen. Über den ‚Ändern‘-Button gelangt ihr in das Einstellungsmenü. Unter System -> Prozessor sollte PAE/NX aktiviert werden, da Kali Linux damit besser arbeitet und als Netzadapter würde ich NAT-Netzwerk (nicht NAT!) empfehlen, da dann weitere VMs, welche später dazu kommen, im gleich IP-Bereich sind.

Installation Kali Linux

Damit ist die VM an sich fertig und als Nächstes wird Kali Linux von https://www.kali.org/downloads/ heruntergeladen. Nehmt die Bittigkeit, welche eurem Hostsystem entspricht und den normalen Installer. Nachdem der Download fertiggestellt ist, startet die eben angelegte VM und wählt das Kali-ISO als Startmedium:

Startmedium wählen

Bei der Installation von Kali Linux könnt ihr die Standardantworten auf die Fragen der Installation wählen. Zuerst nehmt ihr die grafisch Installation (Graphical Install), wählt eure Sprache und euer Tastaturlayout. Dann wird noch nach Rechnername, Domain, Benutzername und Passwort gefragt. Danach kommt die Auswahl der Festplattenformatierung. Da hier eine virtuelle Festplatte genutzt wird, kann ohne Gefahr der Hinweis zur kompletten Löschung der Festplatte bestätigt werden. Die Installation dauert etwas, dann fragt Kali noch nach der Desktopvariante, wobei ich immer bei Xfce bleibe und nach einem Neustart sieht man den Loginscreen von Kali Linux:

Loginscreen von Kali Linux

Damit ist die Installation abgeschlossen und ihr könnt Kali Linux und die dazugehörigen Tools nutzen, welche in den folgenden Artikeln beschrieben werden.


2 Kommentare

Überblick Pentesting – Maxanit Consulting · Juli 30, 2020 um 2:13 pm

[…] Installation Kali Linux […]

Hacking Hardware – Maxanit Consulting · Oktober 23, 2020 um 7:48 pm

[…] Kali Linux […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.